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Energie für heute und morgen

Ethik

Kind im Blumenfeld

Im weiten Umkreis um Tschernobyl oder Fukushima ist es eine tödliche Gefahr für Kinder, auf einer Wiese zu spielen. Wer gibt uns das Recht, ihr unbeschwertes Leben für BILLIGSTROM zu riskieren?

Das unbeschwerte Leben unserer Kinder ist wertvoller als billiger Strom.

So einfach ist die Rechnung.

Gut, dass die Ethikkommission der Bundesregierung das auch bemerkt hat.

Weil es noch mehr klarzustellen gibt, kommen demnächst die ersten Downloads. Bei Enelog.de. Mit weiteren Neuerungen. Damit niemand mehr sagen kann, er hätte es nicht geahnt.

Die in die Enge getriebene Atomindustrie kämpft wie Don Quijote hoffnungslos gegen Windmühlen. Mehr fällt ihr nicht mehr ein, als der Bevölkerung Angst vor zusätzlichen Stromleitungen und steigenden Strompreisen zu machen.

Stromleitungen lassen sich heute unterirdisch verlegen, wo sie auch niemand durch elektromagnetische Abstrahlungen belästigen oder gar krank machen können. Problem gelöst.

Panikmache vor steigenden Strompreisen ist ein durchsichtiges Manöver: Das Einzige, was sich ändert, sind die Milliardengewinne der Atomkonzern-Aktionäre. Die schmelzen mit mehr Ökostrom wie Butter in der Sonne. Der Strompreis dagegen ist kein Argument: Wie unser Vergleich am Beispiel des AKW-Standorts Neckarwestheim zeigt, kann Ökostrom bereits heute preisgünstiger sein als Atomstrom. weiter lesen

Ein Sprecher von Tepco wird von n-tv.de mit der Aussage zitiert, in Fukushima sei das “Worst-Case-Szenario” bisher nicht eingetreten. Das Unternehmen tue alles Menschenmögliche, damit es nicht zu einem weiteren Austritt großer Mengen von Radioaktivität in die Umwelt komme, sagte Yoshimi Hitosugi. Weiter wollte er das mögliche Szenario nicht kommentieren.

Haben wir nicht bereits das Worst-Case-Szenario in Fukushima?

Möglicherweise nein, obwohl bereits eine große Menge an Radionukliden ausgetreten ist und die Umgebung voraussichtlich bereits auf Dauer unbewohnbar bleiben wird. Es scheint jedoch etwas noch weit Schlimmeres zu geben, das Tepco derzeit zu verhindern versucht. Worum könnte es sich hierbei handeln? Auch wenn es nahezu niemand auszusprechen wagt weiter lesen

Stefan Mappus (Foto: Jacques Grießmayer)

Bei den Aussagen von Stefan Mappus im TV-Duell mit Nils Schmid sollte man besser genau hinhören. Niemand kann nach der Wahl sagen, er hätte es nicht gewusst.

Wir haben doch seit dem letzten Wochenende eine andere Situation, in der dieses Thema auch emotional anders diskutiert wird.

Das Thema wird “emotional anders diskutiert”. Emotionale Diskussionen kann man nutzen, um Wählerstimmen zu gewinnen. Aber entschieden wird nach der Wahl – und diese Entscheidungen haben bei Stefan Mappus nichts mit Emotionen zu tun:

Ich war für die Laufzeitverlängerung, aus guten Gründen, wie ich finde.

Er war bei der Entscheidung über eine Laufzeitverlängerung dafür. Die Gründe dafür findet er immer noch gut. weiter lesen

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW fordert von den japanischen Behörden und Betreibern die Offenlegung der Messdaten nicht nur von Cäsium 137 und Jod 131, sondern insbesondere auch von Plutonium. weiter lesen

Die staatliche österreichische Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ZAMG stellt regelmäßig Messdaten und qualifizierte Lageeinschätzungen der radiologischen Situation in Japan bereit.

In der Auswertung der ZAMG vom 22.03.2011 werden auf Grund von Messergebnissen zweier Messstellen erstmalig die Emissionen aus Fukushima abgeschätzt. weiter lesen

Aus Anlass der Atomkatastrophe in Fukushima beantwortet EneLOG.de Fragen zu Atomunfällen und anderen Themen der Nuklearenergie.

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Plötzlich geht alles ganz schnell. Während der Verlauf der Atomkatastrophe in Japan die Sendeplätze und Titelseiten der Websites und Zeitungen dominiert, beschließt der Weltsicherheitsrat im Schatten dieser Ereignisse ein Flugverbot über Libyen. Die Vorreiterrolle übernimmt Frankreich, das sich sonst in internationalen Konflikten eher durch Zurückhaltung ausgezeichnet hat, in Verbindung mit den USA.

Während sich der erstaunte Beobachter verwundert die Augen reibt, ist zugleich ein Team der EDF, des staatlich beherrschten französischen AKW-Betreibers Electricité de France, unterwegs nach Japan, weiter lesen

GRS

Im Auftrag des Bundesumweltministeriums stellt die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit derzeit mehrmals täglich aktualisierte Informationen zur Lage in den japanischen Kernkraftwerken Fukushima, Onagawa und Tokai bereit. Auch der Verlauf der Strahlungsmesswerte wird darin, so weit verfügbar, dargestellt.

BfS

Das Bundesamt für Strahlenschutz betreibt ein bundesweites Radioaktivitätsmessnetz. Unter http://odlinfo.bfs.de/ werden die 24-Stunden-Mittelwerte der Ortsdosisleistung an den zugehörigen Messstationen veröffentlicht (auf die einzelnen Messpunkte auf der Landkarte klicken).

IPPNW

Besonders empfehlenswert für fundierte Informationen ist die Website der IPPNW Deutschland, auf der qualifizierte, konstruktive Informationen zu finden sind. Wie bereits bei EneLOG.de gefordert empfiehlt der Experte der IPPNW ebenfalls, Sand statt Wasser auf die beschädigten Reaktoren abzuwerfen, um die Freisetzung radioaktiver Stoffe endlich zu vermindern.

In einem Interview bei n-tv.de beschreibt Dörte Siedentopf vom IPPNW die möglichen Folgen für die Bevölkerung in Japan, ausgehend von ihren Erfahrungen in den durch den Unfall in Tschernobyl verseuchten Gebieten.

ZAMG

Die österreichische Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik ZAMG liefert regelmäßig Messdaten und qualifizierte Lageeinschätzungen der radiologischen Situation in Japan.

[letztes Update: 26.03.2011]

IAEO fördert Atomkraft – egal was passiert

Während nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 viele der eingesetzten “Liquidatoren” dem Tod ins Auge sahen, erklärte ein enger Mitarbeiter von Hans Blix, damals Direktor der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO (engl.: IAEA), der weitere Ausbau der Atomenergie müsse selbst dann vorangetrieben werden, wenn jedes Jahr ein Unfall wie in Tschernobyl passiere.

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Was ist los im High-Tech-Land Japan?

In Fukushima sind drei Reaktorgebäude explodiert, im vierten brennen die Brennelemente im Lagerbecken und Nr. 5 und 6 sind auch schon instabil. Die Strahlungsintensität auf dem Kraftwerksgelände hat mittlerweile bis zu 8000 mSv/h erreicht – eine absolut tödliche Dosis, die es unmöglich macht, das Gelände zu betreten.

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– und was sie damit meinen.

Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Aussagen von Politikern und Vertretern der Atomenergiebranche sind beinahe rein zufällig. weiter lesen